KI-Video Hub · Preisangaben 02.09. · Sora-Hinweis 19.10.2026

KI-Video erstellen: welches Modell,welches Werkzeug, welche Kosten

Der deutschsprachige Überblick über KI-Videogeneratoren – mit Steckbriefen zu einzelnen Modellen, echten Preisen mit Datum und einer ehrlichen Antwort auf die Frage, womit du anfangen sollst.

Redaktion und Faktencheck: Thomas Dewein · aktualisiert am 19. Oktober 2026

03
Modell-Steckbriefe
10
Modelle eingeordnet
24.09.
Sora-API-Termin verstrichen
Drei schwebende Videobilder über einem dunklen Studiotisch – von der Idee über das Standbild zur Bewegung, verbunden durch blaue Lichtlinien – Titelmotiv des KI-Video-Hubs
Redaktionelles Titelmotiv von WebForge24 · erstellt mit Nano Banana Pro (Google) über Higgsfield · keine Abbildung einer Anbieter-Oberfläche

Kurzantwort

Fang nicht mit dem Modellnamen an, sondern mit der Aufgabe: Text zu Video, Bild zu Video oder ein vorhandenes Video umgestalten – mit oder ohne Ton im selben Durchlauf. Eine Sammelplattform lässt dich mehrere Modelle unter einem Konto vergleichen. Sora von OpenAI fällt als verlässlicher Neueinstieg aus: App eingestellt, API-Abschaltung für den 24.09.2026 angekündigt; die heutige Verfügbarkeit bei Drittanbietern ist nicht bestätigt.

Drei Wege zu einem KI-Video

Bevor du ein Modell wählst, entscheidest du den Weg. Er bestimmt, wie viel Kontrolle du hast – und wie viel Guthaben du für Fehlversuche verbrennst.

Text zu Video

Du beschreibst die Szene, das Modell erzeugt sie. Der schnellste Weg – und der mit der größten Streuung, weil das Modell alles selbst entscheidet.

Für Ideen, Stimmungen und erste Entwürfe.

Bild zu Video

Ein vorhandenes Bild wird zum ersten Einzelbild und in Bewegung gesetzt. Motiv, Licht und Aufbau stehen damit fest, bevor der teure Schritt beginnt.

Für alles, was wiedererkennbar bleiben muss: Produkte, Figuren, Orte.

Video zu Video

Vorhandenes Material wird umgestaltet: anderer Stil, andere Umgebung, andere Person – die Bewegung bleibt.

Für Varianten, Übersetzungen und Nachbearbeitung statt Neuerzeugung.

Und quer dazu die Tonfrage: Manche Modelle erzeugen Geräusche und Dialog im selben Durchlauf (Veo 3.1, Seedance 2.5), andere liefern stumme Clips, die du nachträglich vertonst. Wer Sprache im Video braucht, sortiert danach zuerst.

Bild-zu-Video mit Higgsfield Schritt für Schritt

KI-Video Hub

Die Modelle im Überblick

Jeder Steckbrief beantwortet dieselben vier Fragen: Was kann es, was kostet es, wo bekommst du es, wofür taugt es nicht.

Aktiv

Runway (Gen-4.5)

Eigene Plattform mit eigenen Modellen. Nur direkt beim Hersteller, nicht auf Partnerplattformen.

Eingestellt

Sora 2 (eingestellt)

OpenAI hat Sora eingestellt. Was der abgelaufene API-Termin für Drittanbieter bedeutet und welche Alternativen es gibt.

Aktiv

Google Veo 3.1

Ton, Geräusche und Dialog im selben Durchlauf. Bei Google, auf OpenArt, Higgsfield und Runway.

Steckbrief folgt

Kling 3.0

Bewegung, Interaktion und Physik als Schwerpunkt.

Verfügbar bei: OpenArt, Higgsfield

Steckbrief folgt

Seedance 2.5

Takes bis 30 Sekunden mit Ton und bis zu 50 Referenzen.

Verfügbar bei: OpenArt, Higgsfield

Steckbrief folgt

Wan 2.7

Vorhandene Videos umgestalten statt neu erzeugen.

Verfügbar bei: OpenArt, Higgsfield (Wan)

Steckbrief folgt

Hailuo 2.3 (MiniMax)

Schneller Text- und Bild-zu-Video-Generator.

Verfügbar bei: OpenArt, Higgsfield (per MCP)

Steckbrief folgt

Pixverse V6

Kurzclips mit Effekten für soziale Netzwerke.

Verfügbar bei: OpenArt

Steckbrief folgt

LTX-2.3

Clips bis 20 Sekunden.

Verfügbar bei: OpenArt

Steckbrief folgt

Gemini Omni Flash

Googles Modell zum Erzeugen und gesprächsweisen Bearbeiten von Video.

Verfügbar bei: Google Flow, OpenArt, Higgsfield

Verfügbarkeit laut Anbieterangaben vom 1. und 2. September 2026. Welche Modelle dein Tarif tatsächlich freischaltet, zeigt die Modellauswahl im jeweiligen Konto.

Wo du diese Modelle bekommst

Zwei Sorten Anbieter: Hersteller, die ihr eigenes Modell verkaufen, und Sammelplattformen, die viele Modelle unter einem Konto einbinden und pro Erzeugung Guthaben abrechnen. Angaben laut Anbieterseiten vom 1. und 2. September 2026.

Anbieter von KI-Videomodellen mit Art, Modellen und Gratis-Einstieg
AnbieterArtVideomodelle (Auswahl)Gratis-EinstiegWeg
OpenArtSammelplattformVeo 3.1, Kling 3.0, Seedance 2.5, Wan 2.7, Hailuo 2.3, Pixverse V6, LTX-2.3, Gemini Omni Flash; Sora 2 zuletzt im September gelistetGratis-Guthaben bei der AnmeldungOpenArt öffnen
HiggsfieldSammelplattformSeedance 2.5, Kling 3.0, Veo 3.1, Wan, Gemini Omni Flash; Sora 2 zuletzt im September gelistet; über 30 Modelle per Assistenten-Anbindung (MCP)Eingeschränkter kostenloser Zugang, keine ProbezeitHiggsfield öffnen
RunwayHersteller mit eigener PlattformGen-4.5, Gen-4 Turbo, Aleph; zusätzlich Veo 3.1 und Nano Banana Pro125 Guthabenpunkte, einmaligZum Anbieter
Google (Gemini-App, Flow)HerstellerVeo 3.1, Gemini OmniKein Veo im Gratis-Tarif ausgewiesen; KI-Abo ab 4,99 € im MonatZum Anbieter

Links auf OpenArt und Higgsfield sind Partnerlinks. Links auf Hersteller sind gewöhnliche Verweise ohne Vergütung.

Was es kostet – die ehrliche Rechnung

Fast alle Anbieter rechnen in Guthabenpunkten. Das Abo füllt jeden Monat ein Kontingent auf, jede Erzeugung zieht davon ab – ein Fehlversuch genauso viel wie ein Treffer. Der Monatspreis sagt deshalb wenig; entscheidend ist, wie viele brauchbare Clips du nach wie vielen Versuchen bekommst.

Zwei Anker mit Datum: Bei Runway entsprechen 625 Punkte im Standard-Tarif laut Preisseite 52 Sekunden Gen-4.5 – nach unserer Rechnung rund 12 Punkte pro Sekunde. Bei Google enthält Google AI Pro für 21,99 € im Monat 1.000 Flow-Guthabenpunkte. Was ein einzelner Clip kostet, steht bei allen Anbietern vor dem Erzeugen in der Oberfläche.

Monatsbedarf = geplante Clips × Versuche je Clip × angezeigte Punkte je Versuch. Plus 20 Prozent Reserve.

Kostenlos anfangen?

Ja – zum Ausprobieren. OpenArt vergibt Gratis-Guthaben bei der Anmeldung, Runway 125 einmalige Punkte, Higgsfield einen eingeschränkten kostenlosen Zugang. Das reicht, um Oberfläche und ein bis zwei Modelle kennenzulernen. Für eine Serie reicht es nirgends.

Der Rat, der Guthaben spart: Motiv und Aufbau zuerst als Bild klären, dann erst bewegen. Video ist der teuerste Schritt – ihn als Letztes zu gehen ist keine Bequemlichkeit, sondern Rechnen.

Die Budgetformel im DetailWas bei Higgsfield ohne Abo möglich ist

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Alle hier genannten Anbieter sind Web-Anwendungen und aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erreichbar. Google verkauft seine KI-Abos auf einer deutschen Seite in Euro; für Österreich und die Schweiz gilt die jeweilige Länderseite, in der Schweiz wird in Franken abgerechnet. Runway rechnet in US-Dollar – je nach Bank kommen Umrechnungsgebühren dazu.

Sora von OpenAI fällt als verlässlicher Neueinstieg für alle drei Länder aus: App und Web sind seit dem 26. April 2026 eingestellt. OpenAI hatte das API-Ende für den 24. September 2026 angekündigt; eine aktuelle Verfügbarkeit bei Sammelplattformen ist nicht bestätigt. Der Sora-Steckbrief erklärt die Alternativen.

Deutsche Anweisungen funktionieren bei allen Modellen. Wichtiger als die Sprache ist die Eindeutigkeit: ein Motiv, eine Bewegung, eine Kamerafahrt pro Clip. Für Kundenprojekte gilt bei allen Anbietern: Nutzungsrechte je Tarif nachlesen, Datenschutz klären, keine realen Personen ohne Einwilligung. Ob und wie KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen, hängt von Einsatz und Plattform ab – diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Anleitungen, die folgen

Der Hub wächst nach Aufgaben, nicht nach Modellnamen. Diese Anleitungen sind in Arbeit; sie werden hier verlinkt, sobald sie stehen.

  • Gesicht tauschen

    Eine Person im fertigen Video durch eine andere ersetzen.

  • Avatar erstellen

    Aus einem Foto eine sprechende Figur machen.

  • Bild zu Video

    Ein vorhandenes Bild in Bewegung setzen, ohne es neu zu erfinden.

  • Lippen synchronisieren

    Mundbewegung passend zu einer Tonspur.

  • Video übersetzen

    Sprache tauschen, Lippenbewegung bleibt passend.

  • Figuren gleich halten

    Dieselbe Figur über viele Szenen hinweg.

Womit du heute anfangen solltest

Vier Anbieter, vier Situationen. Die Empfehlung hängt nicht am besten Modell, sondern daran, was du als Nächstes wirklich tust.

OpenArt

Wenn du Figuren oder Schauplätze über mehrere Videos gleich halten willst, viele Modelle unter einem Konto vergleichen möchtest und mit Gratis-Guthaben anfangen willst.

OpenArt im Überblick

Higgsfield

Wenn du zusammenhängende Szenen im Cinema Studio planst oder die Erzeugung aus einem Assistenten wie Claude oder ChatGPT heraus anstoßen willst.

Higgsfield Hub

Runway

Wenn du ausdrücklich Gen-4.5 willst oder Profi-Ausgabeformate wie ProRes und HDR brauchst.

Runway-Steckbrief

Google

Wenn du ohnehin Google-Dienste nutzt und nur Veo 3.1 brauchst – über die Gemini-App oder Flow im KI-Abo.

Veo-Steckbrief

Für die meisten: eine Sammelplattform, ein Konto, dieselbe Testszene

Erzeuge deine Szene einmal mit Veo 3.1 und einmal mit Seedance 2.5 oder Kling 3.0. Nach zwei Versuchen weißt du mehr über das passende Modell als nach zwei Stunden Vergleichstabellen – und hast dafür nur wenige Guthabenpunkte ausgegeben.

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Häufige Fragen

Was ist ein KI-Video-Generator?
Ein Dienst, der aus einer Beschreibung, einem Bild oder einem vorhandenen Video einen neuen Clip erzeugt. Dahinter steckt jeweils ein Modell – Veo 3.1, Kling 3.0, Seedance 2.5, Runway Gen-4.5 – und eine Oberfläche, in der du Eingaben machst und Guthaben ausgibst. Manche Anbieter entwickeln eigene Modelle, andere binden viele fremde Modelle unter einem Konto ein.
Welcher KI-Video-Generator ist der beste?
Keiner pauschal. Veo 3.1 erzeugt Ton und Dialog im selben Durchlauf, Seedance 2.5 schafft Takes bis 30 Sekunden, Kling 3.0 gilt als stark bei Bewegung und Physik, Runway Gen-4.5 führte bei seiner Vorstellung eine Bestenliste an. Entscheidend ist deine Aufgabe – deshalb beginnen die Steckbriefe auf dieser Seite mit „wofür passt es“ statt mit „wie gut ist es“.
Kann ich KI-Videos kostenlos erstellen?
Zum Ausprobieren ja: OpenArt vergibt Gratis-Guthaben bei der Anmeldung, Runway 125 einmalige Guthabenpunkte, Higgsfield einen eingeschränkten kostenlosen Zugang. Zum Produzieren nein – jede Erzeugung verbraucht Guthaben, und Fehlversuche kosten genauso viel wie Treffer. Kostenlos bedeutet bei allen Anbietern: probieren, nicht liefern.
Funktionieren die Werkzeuge auf Deutsch?
Die Anweisungen kannst du auf Deutsch schreiben; entscheidend ist, dass sie eindeutig sind. Die Oberflächen sind überwiegend auf Englisch, OpenArt bietet deutsche Seiten. Ob deutsch gesprochener Dialog natürlich klingt, prüfst du bei Modellen mit Tonspur am besten mit einem kurzen Testclip.
Wie lang können KI-Videos sein?
Die meisten Modelle erzeugen 5 bis 15 Sekunden am Stück; Veo 3.1 standardmäßig 8 Sekunden mit Verlängerung, Seedance 2.5 laut Anbietern bis zu 30 Sekunden. Längere Filme entstehen aus mehreren geplanten Abschnitten, die aneinandergesetzt werden – dafür sind Werkzeuge für wiederkehrende Figuren wichtiger als die Maximallänge eines einzelnen Clips.
Was ist mit Sora von OpenAI?
OpenAI hat die Sora-App und die Web-Fassung am 26. April 2026 eingestellt und das API-Ende für den 24. September 2026 angekündigt. Sammelplattformen führten Sora 2 Anfang September noch; ob das Modell heute dort verfügbar ist, haben wir nicht bestätigt. Der Sora-Steckbrief erklärt die Alternativen.
Darf ich KI-Videos gewerblich nutzen – und muss ich sie kennzeichnen?
Die Nutzungsrechte regelt jeder Anbieter in seinen Bedingungen und je nach Tarif; vor Kundenprojekten dort nachlesen. Ob und wie KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen, hängt von Einsatz, Inhalt, Land und den Regeln der jeweiligen Plattform ab. Reale Personen ohne Einwilligung nachzubilden ist in jedem Fall der falsche Weg. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Alle genannten Modelle und Plattformen sind Marken der jeweiligen Anbieter. WebForge24 nimmt an den Partnerprogrammen von OpenArt und Higgsfield teil und steht darüber hinaus in keiner geschäftlichen Verbindung zu den genannten Unternehmen.